„Politik trifft Wissenschaft“

Am 23. März 2025 veranstaltete der Zonta Club Potsdam im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen einen eindrucksvollen Frauensalon unter dem Motto „Politik trifft Wissenschaft“. Die Veranstaltung beleuchtete die geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit einer frauenpolitischen Perspektive in der Klimapolitik. Ursula Nonnemacher, Ministerin a.D., Ärztin und Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, sowie Anna Reckwitz, Doktorandin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, gaben wertvolle Einblicke in diese drängenden Fragen.

Ein besonderer Moment des Abends war die Spendenübergabe an das Frauenzentrum Potsdam. Die Mittel werden gezielt für die Ausstattung der neuen Räumlichkeiten genutzt – ein wichtiger Schritt, um einen sicheren und gut ausgestatteten Ort für Austausch, Unterstützung und Engagement zu schaffen. Diese Spende zeigt, wie wertvoll gemeinsames Handeln ist: Während auf politischer Ebene für strukturelle Veränderungen gekämpft wird, braucht es gleichzeitig konkrete Unterstützung vor Ort, damit Frauenräume wachsen und wirken können.

Gemeinsam Voraussetzungen schaffen für Veränderung – lokal, politisch und gesellschaftlich. Toll. Ich mag’s.

Bildquelle u.r. Manuela Dörnenburg

Hausherrinnen zwischen Nikolaikirche und Landtag Brandenburg

Pünktlich zum 8. März haben wir die Türen geöffnet – und nun steht es auch auf dem Titelbild des KM Magazins: Das Haus der Frauen am Alten Markt 6 in Potsdam ist Wirklichkeit geworden. 



Zwischen Nikolaikirche und Landtag, entsteht ein feministisches Zentrum Potsdams – ein Ort, der verschiedenen Perspektiven Raum gibt und in dem Schutz, Vernetzung und politische Wirksamkeit Hand in Hand gehen. 

Dass wir diese Räumlichkeiten bekommen haben, ist das Ergebnis unermüdlicher Arbeit vieler Menschen, die mit ihrer Tatkraft, ihrem Mut und ihrer Vision an die Sache geglaubt haben. Unser neues Zuhause ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Zeichen dafür, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie gemeinsam gestalten. 

Die Nachfrage nach Unterstützung bei geschlechtsspezifischer Gewalt ist hoch, der Bedarf an feministischer Prozessbegleitung, strategischer Vernetzung und politischer Einflussnahme ebenso. Genau hier setzen wir an. Das Haus der Frauen ist nicht nur eine Anlaufstelle, sondern ein Knotenpunkt für all jene, die sich für Gerechtigkeit und soziale Transformation einsetzen. 

Danke an alle, die diesen Weg mit uns gehen! Wir freuen uns darauf, diesen Ort mit Leben zu füllen, Geschichten zu schreiben und Strukturen zu schaffen, die unsere Gesellschaft stärken und vernetzt gestalten.

Den gesamten Artikel im KM Magazin gibt es hier.

ePaper KM Magazin

Oha! Soso! Potzblitz!

Die Hochschule Neubrandenburg hat ein wirklich tolles und engagiertes Team im Gleichstellungsbüro. Heute fand ein Workshop mit dem Titel ‚Nie wieder sprachlos! Schlagfertigkeit ist lernbar‘ statt. Vielen Dank für solche Workshops und die weiteren tollen Veranstaltungen in und an der Hochschule.

Wirklich gut, dass die Hochschule solche Trainings anbietet. Und wirklich gut auch, dass zwei Dozentinnen vom Frauenbildungsnetz MV e.V. diesen Workshop so sympathisch durchführen.

Auf Spurensuche

8. März, Frauentag in Potsdam.

Das Autonome Frauenzentrum Potsdam  präsentierte Anne Rabe mit ihrem Prosadebüt „Die Möglichkeit von Glück“ im TWerk.

Der Roman von Anne Rabe steht u.a. auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2023.

Es war mir eine besondere Freude Anne Rabe und Dr.n Jessica Bock vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv für das Frauenzentrum Potsdam auf der Bühne begrüßen und die Veranstaltung moderieren zu dürfen.

Ein bewegendes Buch, ein bewegender Abend.

Dr.n Jessica Bock und Anne Rabe

Ein Artikel zum Abend gibt es hier:

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