Ich kandidiere!

Ich freue mich sehr, dass die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Frauenzentren Brandenburgs mich als Kandidatin für die Sprecherinnenwahl des Frauenpolitischen Rates Brandenburg (FPR) 2020 delegiert hat.

Langjährig war Heiderose Gerber, die geschäftsführende Vorstandsfrau des Autonomes Frauenzentrums Potsdam e.V., Delegierte der LAG der Frauenzentren. In den letzten 2 Jahren war Frau Gerber als finanzverantwortliche Sprecherin gewählt.

Heiderose Gerber ist ein großes Vorbild für mich, wenn es um den unermüdlichen Einsatz für die Interessen von Frauen und deren Schutz im Land Brandenburg geht. Engagierten Einsatz für frauen- und Mädchen politische Belange bringe auch ich, neben meinen beruflichen Erfahrungen in frauenpolitischen Vereinen, Projekt- und Finanzcontrolling sowie meiner großen Leidenschaft für das Knüpfen von starken Netzwerken, mit.

Ich kandidiere sehr gern für die Sprecherinnenwahl 2020 des FPR und freue mich über jede Stimme.

Bei weiterführenden Fragen zu meiner Person, meiner Motivation und/oder meinen Kompetenzen, stehe ich gern zur Verfügung.

Schreiben Sie mir:

hallo@jennypoeller.com

©Bild: Karoline Wolf

Lockdown II

Ich werde versuchen meinen Mut und meine Zuversicht nicht zu verlieren und der Angst (die durchaus ab und zu aufflammt) immer wieder tapfer entgegentreten, ganz gleich wie mühsam und anstrengend es ist/wird. Und ja ich bin traurig und wütend und manchmal auch sehr unsicher.Ich wünsche mir, wenn ich Angst habe und Trauer empfinde vor allem Mitgefühl, Rücksichtnahme, Unterstützung und Zuversicht von jenen, die die Kraft und die Rahmenbedingungen haben weniger Angst und Trauer zu empfinden. Ich zähle dann auf jene, die mir sagen: Es kommen andere Zeiten. Ganz sicher.[Also, es macht für mich keinen Sinn eine*n für schuldig zu erklären. Denn, wenn es bei Covid-19 oder anderen Gefahren um Schuld ginge, sind dann nicht wir alle schuld, die an dieser oder irgendeiner anderen Krankheit erkranken/sterben können – also ALLE Menschen? Und macht das Sinn, jemanden oder etwas die Schuld dafür zuzuschreiben? Trägt Kranksein und krankwerden und (medizinische) Hilfe benötigen, eine Schuld? Ist es unwürdig auf Hilfe und Unterstützung angewiesen zu sein? Nein!Ich finde es unwürdig keine Rücksicht zu nehmen, auf jene, die es hart traf, trifft und treffen wird. Es wird niemals leichter, wenn ich eine*n Schuldige*n gesucht und „gefunden“ habe. Das macht nichts leichter, im Gegenteil es schürt Ängste, Wut, Hass und jede Menge Aus- und Abgrenzung. Nichts was ich unterstützen will. Nichts was ich empfinden will. Nichts wovon ich mich dominieren lasse.]Passt auf euch auf! Es kommen andere Zeiten. Ganz sicher.