#Parität Jetzt!

#Parität Jetzt!
Der Frauenpolitische Rat Land Brandenburg e.V. beteiligt sich an dem bundesweiten Paritäts-Aktionstag am 22.09.2022


Am 22.09.2022 startet die bundesweite Kampagne der Initiative #Parität Jetzt!. Ein Bündnis der Landesfrauenräte, dem Verein Parité in den Parlamenten e.V. und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur*innen fordert damit die von den Ampel-Fraktionen angekündigten gesetzlichen Regelungen zur Erreichung der paritätischen Repräsentation in der Wahlrechtsreform auf Bundesebene ein. In Zusammenarbeit mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten werden zahlreiche Aktionen und kreative Aktionsformate in verschiedenen Städten und Gemeinden stattfinden.

Paritäts-Aktionstag mit Fotoaktion vor dem Brandenburger Landtag

16 UHR LANDTAG BRANDENBURG, AUF DER SEITE ZUM FILMMUSEUM

Fotoaktion am 22.09. um 16 Uhr vor dem Brandenburger Landtag auf der Seite zum Filmmuseum:

Ein Bündnis aus Vertreter*innen der Landesfrauenräte, der BAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, dem Verein Parité in den Parlamenten und weiteren Partner*innen hat den Tag als Paritäts-Aktionstag zur Einforderung von Paritätsregelungen in der Wahlrechtsreform auf Bundesebene ausgerufen.

Sie und Ihr könnt auch gerne Kolleg*innen aus Ihrer/Eurer Organisation mitbringen – je mehr wir sind, desto stärker ist das Zeichen für Parität, das gerade wir als Brandenburger Paritäts-Vorkämpfer*innen senden können.

Festival Drushba

Kommt! Staunt! Unterstützt!

Spenden könnt ihr hier: https://www.gofundme.com/f/krisenhilfe-fr-uschgorod

Infos: https://www.instagram.com/konvoi_drushba/

#StandWithUkraine

Liebe Annalena Baerbock, die nächste Generation schaut aufmerksam zu! Danke für die Bemühungen, die wichtige Arbeit und die klare Haltung. ❤️

Wir sind froh, dass wir eine Außenministerin haben die Feingefühl und gleichzeitig Haltung zeigt.

Auf die Plätze fertig IMPFEN!

Ein merkwürdiges Gefühl.

Zwei Tage zuvor war ich in dieser Halle zur eigenen Boosterimpfung. Vor ein paar Monaten habe ich hier noch viele tolle Menschen getroffen. Im September haben wir gemeinsam den Geburtstag vom Autonomen Frauenzentrum Potsdam hier gefeiert. Schöne Erinnerungen habe ich in der Schinkelhalle schon gesammelt.

Heute lasse ich hier meine Kinder impfen, endlich!

Wir müssen ein bisschen in der Reihe warten, weil, so erzählt eine Frau, der Impfstoff erst noch in die Spritzen gezogen werden muss. Diese Frau fragt auch, wie die Großeltern vor der Weihnachtsbescherung, „Na seid ihr schon alle aufgeregt?“ und fügt freundlicher Weise ungebeten auch noch hinzu „tut ja auch gar nicht weh.“

Die Eltern rollen schnaufend mit den Augen und die Kinder, waren sie gerade noch nicht aufgeregt sind sie es jetzt.

Vor uns ist ein Junge in der Reihe, der beim Aufrücken schon etwas Widerstand zeigt.

Dieser Widerstand spitzt sich in der Impfkabine zu und ist lautstark hörbar.

Merkwürdiges Gefühl.

Ich versuche meinen Kindern weiterhin Mut zu machen, in dem ich für den Jungen, den Papa und auch für die Ärztin Verständnis zeige.

Dann sind wir dran. Meine Kinder begegen der Ärztin mit großer Skepsis. (kein Wunder, denke ich) Und dann geht alles ganz gut und schnell und schwupp. Kinder geimpft.

Mein merkwürdige Gefühl weicht einer großen Dankbarkeit. Was haben wir für ein großes Glück.

Geboren 1927

Ich bin ergriffen. Mit wunderschönen Blumen steht meine Nachbarin, 94 Jahre alt, um 18 Uhr vor meiner Tür und bedankt sich bei mir.

Dafür, dass ich ihr heute 2 kleine Beutel in ihre Wohnung in das 2. OG, getragen habe. 94! Unglaublich. Sie sagt, sie ist extra und selbstverständlich noch schnell zum Blumenladen (wo gibt es eigentlich einen Blumenladen in der Berliner Vorstadt? Es gibt keinen!) gegangen, um die Blumen zu besorgen. 94 Jahre alt! Eine von 12 Geschwistern. ❤️ Ihre Mama ist 1897 in Litauen geboren.

Meine Nachbarin erzählt in meinem Flur aus Ihrem Leben, schaut sich um und ich empfinde Ehrfurcht vor diesem langen Leben.

Es geht, denke ich. Es geht, das füreinander da sein, ein Leben lang, gerade auch in schweren Zeiten.

„Kommen Sie wieder gut nach oben“, sage ich zum Abschied. Sie antwortet: „Runter habe ich es doch auch geschafft.“

Ich bin dankbar für diese Momente, in denen Zeit keine Rolle spielt. Bleiben Sie gesund, denke ich.

94 Jahre – meine Nachbarin, Frau C. hat mein Herz berührt.