Nächtliches Blau

Badehaus Neubrandenburg

Ein Zimmer still, der Vorhang sacht,
der Mond bewacht die Sommernacht.
Der Tollensesee fließt weich und weit,
ein Hauch von Ewigkeit, bereit.

Im Blau des Himmels, kaum zu weisen,
Seevögel, die leise kreisen.
Die Stille atmet tief und fein
und alles darf ganz einfach sein.

So liegt die Welt im warmen Schein
und alles darf ganz einfach sein.

Martin Kohlstedt

Gedanken schweben, leicht und frei,
Wolken ziehen lautlos vorbei.

Schwalben fliegen Loop um Loop,
Möwen singen sanft im Flug.
Sommerabend atmet weit,
Klostergarten, welch schöne Zeit.

Mit jedem Ton, klar und sacht,
wird ein neuer Traum entfacht

Martin webt mit jedem Klang,
einen Traum, der Flügel schwang.