Wir sind sehr dankbar und bewegt: Das Frauenzentrum Potsdam wurde mit dem VGE Engagementpreis 2026 ausgezeichnet. Diese Anerkennung gilt der Arbeit vieler Jahre und vor allem den vielen Menschen, die dieses Haus tragen, gestalten und mit Leben füllen. Ein besonderer Dank gilt femia für die Nominierung beim VGE, für das Vertrauen, die Sichtbarkeit und die solidarische Unterstützung unserer Arbeit.
Der Preis würdigt Engagement, das oft leise, manchmal unbequem, aber immer notwendig ist: für Gleichstellung, für Schutz und Stärkung von Frauen, für solidarische Netzwerke und für eine demokratische Gesellschaft, die niemanden zurücklässt. Dass diese Arbeit gesehen wird, ist auch das Ergebnis starker feministischer Bündnisse.
Diese Bündnisse sein keine Selbstverständlichkeit. Es braucht Haltung, Beharrlichkeit, fachliche Klarheit und das Vertrauen darin, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Dass femia uns nominiert hat, ist Ausdruck genau dieser gemeinsamen Haltung.
Gleichzeitig ist klar: Unsere Arbeit braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Gemeinsam mit FPR und NbF stehen wir für Strukturen, die schützen, stärken und Perspektiven eröffnen. Dafür brauchen wir dauerhafte finanzielle Absicherung ebenso wie ideelle Förderung, nicht irgendwann, sondern heute schon für morgen.
Dieser Preis gehört deshalb nicht Einzelnen. Er gehört allen Kolleginnen, Unterstützer:innen, Kooperationspartner:innen und Wegbegleiter:innen und ausdrücklich auch femia, die mit ihrer Nominierung Engagement sichtbar gemacht und Rückenwind gegeben haben.
Danke an den Verband für gesellschaftliches Engagement (VGE) für diese Würdigung.
Und danke an alle, die jeden Tag zeigen: Engagement wirkt. 💜
Heute ist Wahlsonntag — Mitbestimmungstag in Potsdam. Ein Tag, an dem sich entscheidet, wer in Potsdam künftig Oberbürgermeister:in sein wird.
Vor einigen Wochen haben ein paar Menschen und ich gemeinsam die Kampagne WÄHLT FRAUEN. ins Leben gerufen — mit einer Idee aus dem Impuls der Erkenntnis heraus: Hä? Es geht für mich nicht um eine einzelne Kandidatur oder den Mut, „jetzt mal dran zu sein“, sondern um die strukturelle Dimension bei Wahlen. Frauen* fehlen auf dem Wahlzettel.
Heute schaue ich zurück und freue mich darüber, dass die Kampagne es geschafft hat, verschiedene Menschen und ihre Perspektiven sichtbar zu machen.
Ich erinnere mich gern an all die Zustimmung, die hilfreichen Rückmeldungen, die anregenden Diskussionen, die Reibung und den engagierten Austausch. WÄHLT FRAUEN. hat bewegt – und wurde bewegt.
Ich möchte Danke sagen.
Danke für die Unterstützung, die Zusammenarbeit, das Mitdenken, Mitreden, Mitgestalten. 🩷
Und danke auch für den Gegenwind, der manchmal kräftig war. All das hat uns herausgefordert, unsere Haltung zu schärfen und differenzierter zu kommunizieren. Das war nicht immer ohne Herzklopfen möglich — aber es hat sich gelohnt. Davon bin ich überzeugt.
Denn Engagement für Demokratie, Teilhabe und Gleichberechtigung ist nie glatt und bequem — es ist anstrengend, manchmal auch unbequem, aber immer sinnvoll. Demokratiearbeit lebt davon, dass Menschen sich einbringen, streiten, interessiert fragen, aktiv zuhören und engagiert dranbleiben.
Ich habe in den letzten Wochen viel gelernt — über Strukturen, Macht, Haltung, Vertrauen, Loyalität und Zuverlässigkeit.
Und auch über Menschen und ihre Perspektiven auf unsere Gesellschaft und ganz spürbar über die Grenzen von Verbündete sein. Ich habe viel dazu gelernt, auch über mich.
Und über das, was es braucht, um Gleichberechtigung nicht nur zu fordern, sondern zu leben. Ich habe erlebt, wie schwierig es ist, in einer von Macht und Loyalitäten durchzogenen Welt Haltung zu bewahren.
Wenn Loyalitäten und der Erhalt von Einfluss lauter werden als gemeinsame gleichstellungspolitische Ziele. Das auszuhalten war und ist nicht immer leicht. Aber es hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, dass Gleichstellungsarbeit unabhängig bleibt.
WÄHLT FRAUEN. ist gewachsen — von einer Idee zu einem Netzwerk, von einem Slogan zu einer Haltung. Und ich bin zuversichtlich: Das ist erst der Anfang.
Heute ist in Potsdam Wahltag und egal, wie das Ergebnis am Abend aussieht: Wir schreiben Geschichte. Weil wir sichtbar gemacht haben, was sonst übersehen wird. Weil wir gezeigt haben, dass Demokratie nur dann lebendig bleibt, wenn viele mitmachen — mutig, kritisch, gemeinsam.
Ich bin dankbar für alles, was entstanden ist.
Und ich bleibe dabei: WÄHLT FRAUEN.
Heute, morgen und immer.
Ich unterstütze Frauen weiterhin im Wahlkampf auf lokaler, Landes- und Bundesebene, in Berufungsverfahren, bei Ausstellungen, bei der Benennung von Straßennahmen, bei Veränderungsprozessen und alles was so auf uns in der Zukunft wartet.
Dabei ist mir wichtig, ich arbeite und engagiere mich nicht gegen Männer, aber für Frauen.
*Natürlich coole, kluge, kompetente Frauen — keine menschenrechtsverachtenden, demokratiefeindlichen Komplizinnen des Patriarchats.
💜 Danke an alle, die mitgemacht, getragen, geteilt, gestritten, unterstützt und inspiriert haben. Das war und ist viel Arbeit — dafür statt dagegen.
Ich gehe jetzt eine Frau wählen. Ich wähle Noosha Aubel. Aus Überzeugung und auch, aber nicht nur, weil sie eine Frau und Mutter ist.
Das Meer ist manchmal stürmisch – so wie meine Gedanken und Gespräche in den letzten Wochen rund um die OBM:in-Wahl in Potsdam. Diese haben mich ordentlich durchgepustet und irritiert.
Alles nur (m)ein Bauchgefühl? Blinder Aktionismus? Nein. Die Fakten sprechen für sich: Es ist ein strukturelles Phänomen. Frauen fehlen, gerade bei Oberbürgermeister:in- und Bürgermeister:in-Wahlen. Und zwar überall.
Ein genauer Blick auf die Daten bestätigt, was ich in Potsdam wahrgenommen und mit Anderen diskutiert habe:
In Brandenburg stehen 2025 insgesamt 36 Wahlen an. Bisher haben sich 139 Personen aufstellen lassen – darunter gerade einmal 32 Frauen. Das entspricht 23,02 Prozent. Und in neun Orten haben Bürger:innen überhaupt keine Möglichkeit, eine Frau zu wählen, weil keine einzige kandidiert.
Daran ist nichts Unrechtmäßiges, doch es macht ein Muster sichtbar, das wir überall beobachten können: Frauen fehlen. Nicht, weil es keine kompetenten Frauen gäbe, sondern weil sie zu selten vorgeschlagen, unterstützt und sichtbar gemacht werden.
Ich finde das erschreckend. Und ich finde: Das darf so nicht bleiben. Das muss sich ändern. Das Gute ist – wir können das ändern.
#dafürstattdagegen Gemeinsam mit Anderen habe ich die überparteiliche Kampagne WÄHLT FRAUEN. ins Leben gerufen. Die Kampagne will sichtbar machen, dass Demokratie Vielfalt braucht und dass kompetente Frauen selbstverständlich in Entscheidungspositionen gehören. Auch in Potsdam.
Mit WÄHLT FRAUEN ist ein Anfang gemacht und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.
Lasst uns damit anfangen, in Potsdam und auch überall anders. Sprecht das Thema an. Teilt den Beitrag. Und vor allem: WÄHLT FRAUEN!
Seid dabei und helft mit: ° teilt und liked unsere Beiträge ° ladet Menschen ein der Kampagne zu folgen ° meldet euch ° sprecht über das Thema ° unterstützt gern auch finanziell.
Am 23. März 2025 veranstaltete der Zonta Club Potsdam im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen einen eindrucksvollen Frauensalon unter dem Motto „Politik trifft Wissenschaft“. Die Veranstaltung beleuchtete die geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit einer frauenpolitischen Perspektive in der Klimapolitik. Ursula Nonnemacher, Ministerin a.D., Ärztin und Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, sowie Anna Reckwitz, Doktorandin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, gaben wertvolle Einblicke in diese drängenden Fragen.
Ein besonderer Moment des Abends war die Spendenübergabe an das Frauenzentrum Potsdam. Die Mittel werden gezielt für die Ausstattung der neuen Räumlichkeiten genutzt – ein wichtiger Schritt, um einen sicheren und gut ausgestatteten Ort für Austausch, Unterstützung und Engagement zu schaffen. Diese Spende zeigt, wie wertvoll gemeinsames Handeln ist: Während auf politischer Ebene für strukturelle Veränderungen gekämpft wird, braucht es gleichzeitig konkrete Unterstützung vor Ort, damit Frauenräume wachsen und wirken können.
Gemeinsam Voraussetzungen schaffen für Veränderung – lokal, politisch und gesellschaftlich. Toll. Ich mag’s.
Pünktlich zum 8. März haben wir die Türen geöffnet – und nun steht es auch auf dem Titelbild des KM Magazins: Das Haus der Frauen am Alten Markt 6 in Potsdam ist Wirklichkeit geworden.
Zwischen Nikolaikirche und Landtag, entsteht ein feministisches Zentrum Potsdams – ein Ort, der verschiedenen Perspektiven Raum gibt und in dem Schutz, Vernetzung und politische Wirksamkeit Hand in Hand gehen.
Dass wir diese Räumlichkeiten bekommen haben, ist das Ergebnis unermüdlicher Arbeit vieler Menschen, die mit ihrer Tatkraft, ihrem Mut und ihrer Vision an die Sache geglaubt haben. Unser neues Zuhause ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Zeichen dafür, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie gemeinsam gestalten.
Die Nachfrage nach Unterstützung bei geschlechtsspezifischer Gewalt ist hoch, der Bedarf an feministischer Prozessbegleitung, strategischer Vernetzung und politischer Einflussnahme ebenso. Genau hier setzen wir an. Das Haus der Frauen ist nicht nur eine Anlaufstelle, sondern ein Knotenpunkt für all jene, die sich für Gerechtigkeit und soziale Transformation einsetzen.
Danke an alle, die diesen Weg mit uns gehen! Wir freuen uns darauf, diesen Ort mit Leben zu füllen, Geschichten zu schreiben und Strukturen zu schaffen, die unsere Gesellschaft stärken und vernetzt gestalten.
Der Roman von Anne Rabe steht u.a. auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2023.
Es war mir eine besondere Freude Anne Rabe und Dr.n Jessica Bock vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv für das Frauenzentrum Potsdam auf der Bühne begrüßen und die Veranstaltung moderieren zu dürfen.
Wir springen gemeinsam! Und das ist was Gutes. Eine schöne Perle der Erinnerung. Eine Erinnerung an die wertvolle, gemeinsame und geschaffte Arbeit im und für das Autonome Frauenzentrum Potsdam.
❤️
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