Stürmische Gedanken, klare Haltung: Warum wir WÄHLT FRAUEN brauchen

Das Meer ist manchmal stürmisch – so wie meine Gedanken und Gespräche in den letzten Wochen rund um die OBM:in-Wahl in Potsdam. Diese haben mich ordentlich durchgepustet und irritiert.

Alles nur (m)ein Bauchgefühl? Blinder Aktionismus? Nein. Die Fakten sprechen für sich: Es ist ein strukturelles Phänomen. Frauen fehlen, gerade bei Oberbürgermeister:in- und Bürgermeister:in-Wahlen. Und zwar überall.

Ein genauer Blick auf die Daten bestätigt, was ich in Potsdam wahrgenommen und mit Anderen diskutiert habe:

In Brandenburg stehen 2025 insgesamt 36 Wahlen an. Bisher haben sich 139 Personen aufstellen lassen – darunter gerade einmal 32 Frauen. Das entspricht 23,02 Prozent. Und in neun Orten haben Bürger:innen überhaupt keine Möglichkeit, eine Frau zu wählen, weil keine einzige kandidiert.

Daran ist nichts Unrechtmäßiges, doch es macht ein Muster sichtbar, das wir überall beobachten können: Frauen fehlen. Nicht, weil es keine kompetenten Frauen gäbe, sondern weil sie zu selten vorgeschlagen, unterstützt und sichtbar gemacht werden. 

Ich finde das erschreckend. Und ich finde: Das darf so nicht bleiben. Das muss sich ändern. Das Gute ist – wir können das ändern.

#dafürstattdagegen
Gemeinsam mit Anderen habe ich die überparteiliche Kampagne WÄHLT FRAUEN. ins Leben gerufen. Die Kampagne will sichtbar machen, dass Demokratie Vielfalt braucht und dass kompetente Frauen selbstverständlich in Entscheidungspositionen gehören. Auch in Potsdam. 

Mit WÄHLT FRAUEN ist ein Anfang gemacht und Veränderung beginnt damit, sie zu wählen.

Lasst uns damit anfangen, in Potsdam und auch überall anders.
Sprecht das Thema an. Teilt den Beitrag. Und vor allem: WÄHLT FRAUEN!

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° unterstützt gern auch finanziell.

Jede Unterstützung zählt. 💜

Alle Informationen findet ihr auf unserer Webseite.

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Dublin – Berlin – Katze im Koffer

Ich bin zurück aus Irland. Pushkin hat meinen Koffer rechtzeitig verlassen. Ehrlich gesagt er fehlt mir ein bisschen. So wie das Meer. Die Klippen. Die Weite.

Ich hätte noch bleiben können. Ein bisschen zumindest, weil es schön ist, in Irland.

Zurück in Berlin bei Nacht. Aus dem Flugzeug funkelnd wie ein Glitzerteppich. Und trotzdem, mein Kopf ist noch halb am Meer.

Es ist ein großer Luxus ein fremdes Land zu bereisen. Die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das Unbekannte zu erleben und Schritt für Schritt zu erschließen. Ich bin jedes Mal aufs Neue dankbar, dass ich reisen kann, dass ich das erleben darf.

Der Linksverkehr war aufregend, nach ein paar Tagen war es dann schon wieder fast normal. Ich mag erleben, wie sich Fremde gewohnter anfühlt und aus Unsicherheit Sicherheit wird. Ein tolles Gefühl.

Ich mag das Reisen, bin sehr dankbar dafür und mit einem vollen Herz und schönen Erinnerungen zurück.

🩷

Kopftage in Chemnitz

Ich war zu Gast in Chemnitz, eingeladen zur Forschungswerkstatt von Prof. Dr. Robert Kreitz und seinem Team an der TU. Gemeinsam haben wir mit der Soziolinguistischen Prozessstrukturanalyse gearbeitet und uns intensiv mit Datenmaterial auseinandergesetzt.

Was ich an solchen Formaten besonders schätze: das gemeinsame Denken, das Öffnen neuer Perspektiven und den produktiven Austausch.

Die Werkstatt war hervorragend organisiert. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten! Es war nicht nur ein erkenntnisreicher Tag, sondern auch ein sehr schönes Wiedersehen in Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Chemnitz ist in jedem Fall eine Reise wert.  Das Karl-Marx-Monument hab ich natürlich besucht und auch die Kunstsammlungen.  Sehr beeindruckend. Insgesamt hatte ich das Gefühl, eine Stadt zu erleben, die wartend bereit ist, offen und neugierig auf ihre Besucher:innen.

Ein Blick nach Chemnitz