
ins neue Jahr.
Ich wünsche uns allen Zuversicht und Kraft für alles was kommt. Weltfrieden ist das Ziel. Auf geht’s. Machen wir was Gutes daraus.

ins neue Jahr.
Ich wünsche uns allen Zuversicht und Kraft für alles was kommt. Weltfrieden ist das Ziel. Auf geht’s. Machen wir was Gutes daraus.

Anfang August 2025 stand ich barfuß am Strand und habe #WÄHLTFRAUEN in den Sand geschrieben.
Heute ist WÄHLT FRAUEN zurück am Meer. Diesmal gedruckt auf einem Beutel. Ich schaue zurück – und motiviert nach vorn.
Ich packe in meinen Beutel:
* eine große Portion Dankbarkeit
* schöne Erinnerungen
* viele Begegnungen und Gespräche
* wertvollen Austausch
* eine Menge Zuspruch
* hilfreichen Widerspruch
* neue Kontakte und Verbündete
* alte Weggefährt:innen
* das Wissen, dass Veränderung möglich ist
* den Zuwachs einer Oberbürgermeisterin in den Landeshauptstädten (2 statt 1 von 16)
* das Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können
* Mut, dranzubleiben
* Geduld für Prozesse
* eine Markeneintragungsurkunde
Vieles davon ist möglich geworden, weil engagierte Menschen unterstützt, mitgedacht, widersprochen und getragen haben.
Euch danke ich von Herzen.
🩷
All das Gute kommt mit ins Wahljahr 2026.
Denn 2026 wird gewählt. Viel. Und entscheidend:
08.03.
Baden-Württemberg – Landtagswahl
Bayern – Kommunalwahl
15.03.
Hessen – Kommunalwahl
22.03.
Rheinland-Pfalz – Landtagswahl
06.09.
Sachsen-Anhalt – Landtagswahl
13.09.
Niedersachsen – Kommunalwahl
20.09.
Berlin – Wahl zum Abgeordnetenhaus
Mecklenburg-Vorpommern – Landtagswahl
+ etliche (Ober-)Bürgermeister:innenwahlen.
All diese Termine liegen vor uns.
Und mit ihnen die Fragen:
Wer kandidiert?
Wer unterstützt?
Wer ist sichtbar?
#wähltFrauen macht jedenfalls weiter. Wie und mit welchen Möglichkeiten — das überlegen wir eifrig seit einigen Tagen.
Kommt gut und gesund ins neue Jahr. Wir sehen uns dort.
Ich freue mich darauf.

Die Feiertage machen mich langsamer.
Das Jahr liegt fast hinter uns, und es war viel zu tun. Anstrengend stellenweise, fordernd oft. Vieles, das Kraft gekostet hat. Und doch zeigt sich in der Rückschau: Es ist auch einiges gelungen. Juhu.
Ich wünsche mir eine Pause über die Feiertage. Das Recht, müde zu sein. Ein kurzes Innehalten, ohne gleich wissen zu müssen, wie es nun wann und wo weitergeht.
Ich bin dankbar. Für das Geschaffte. Für das Erleben der Menschen, an meiner Seite.
Das Ausruhen ist kein Aufgeben, sondern wichtige Vorbereitung.
Denn vor uns liegt weiterhin viel Arbeit. Jede Menge Aufgaben warten auf Umsetzung und tolle Ideen wollen sinnvoll gedacht und zum Leben erweckt werden.
Dafür brauchen wir Kraft, lasst uns Gedanken sortieren und in Ruhe Luft holen.
Dann machen wir was Gutes aus allem was kommt. Gemeinsam.
Ich freue mich darauf und wünsche erholsame Feiertage.
Ein Abschied ist selten ein klarer Schlusspunkt. Oft ist er ein Übergang, ein Moment, in dem man innehält und erkennt, wie viel gewachsen ist. So fühlt es sich für mich an, die Hochschule Neubrandenburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu verlassen.

Als ich 2018 hier begonnen habe, wusste ich noch nicht, wie prägend diese Station für mich werden würde. Über die Jahre durfte ich in unterschiedlichen Projekten mitwirken, von HiRegion, einem Vorhaben, das regionale Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe klug miteinander verknüpft, über ProfQuaNB, das die Frage in den Mittelpunkt stellt, wie wissenschaftliche Qualifizierung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften gelingt, bis hin zum Projekt SPGK (Seniorenpolitische Gesamtkonzepte), das mich inhaltlich wie menschlich unglaublich bereichert hat. Jedes dieser Projekte hat mich etwas gelehrt, über Räume, Regionen, Kooperationen und darüber, was möglich wird, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Ich bin dankbar für alles, was ich in dieser Zeit lernen durfte: fachlich, methodisch, strukturell und vor allem menschlich. Die Hochschule Neubrandenburg war für mich immer ein Ort, an dem engagierte Menschen zusammenkommen, um etwas zu bewegen. Ein Ort, an dem Fragen erlaubt sind und an dem Haltung zählt.
Mein besonderer Dank gilt
Prof. Dr. Steffi Kraehmer, Prof. Dr. Stefan Schmidt und Prof. Dr. Peter Dehne, für ihren unermüdlichen Support, ihre Geduld, ihre Verlässlichkeit und die Tür, die immer offenstand.
Johann Kaether danke ich für die respektvolle und wertschätzende Zusammenarbeit.
Und Elisa Hofert für ihre Kollegialität, ihr Mitdenken und ihre klare, verbindende Art.
Auch danke ich den Kolleg:innen der Hochschule Neubrandenburg, der Stadt Neubrandenburg, vom Landkreis MSE und aus dem wunderschönen Land Mecklenburg-Vorpommern.
Es ist ein gutes Gefühl, an einem Ort zu arbeiten und zu forschen, der Entwicklung möglich macht.
Danke an alle, die mich bis hierher begleitet haben. Danke für die Offenheit, das gute Miteinander, das Vertrauen, die Unterstützung und den gemeinsamen Weg.
Als Gastwissenschaftlerin darf ich noch ein bisschen bleiben. Auch dafür bedanke ich mich.
Ich wünsche Allen alles Gute, erholsame Feiertage und immer wieder die Zuversicht: Das wird schon klappen. Das bekommen wir hin. Gemeinsam.
Eine wirklich schöne, bunte Weihnachtsfeier im Forstbotanischen Garten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Ich treffe hier viele engagierte Menschen und es dürfen gern noch mehr werden.

Wer Lust hat, an einer Hochschule mitzuwirken und sich für #Nachhaltigkeit, #Geschlechtergerechtigkeit und ein diskriminierungssensibles #Miteinander einzusetzen, sollte sich bei uns bewerben.
Und wer noch mehr Waldzauber möchte: Am Wochenende startet die #WaldWeihnacht im Forstbotanischen Garten. Ein Besuch lohnt sich!
Magische Weihnachtsfeier für die ganze Familie
13.12.2025 – 14.12.2025, 14:00 – 20:00 Uhr
Ort: Forstbotanischer Garten Eberswalde
Veranstalter: Team des Forstbotanischen Gartens & Stiftung WaldWelten
Am 25. November haben wir an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde gemeinsam mit dem Frauennetzwerk Barnim ein sichtbares Zeichen gesetzt. Wir haben die Flagge gegen Gewalt an Frauen gehisst, uns versammelt, zugehört, gesprochen und uns gegenseitig darin bestärkt, dass ein Angriff auf einzelne Frauen immer ein Angriff auf uns alle ist.

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist kein gewöhnlicher Gedenktag. Er erinnert uns daran, dass geschlechtsspezifische Gewalt nicht am Rand der Gesellschaft stattfindet, sondern mitten in ihr. Er macht sichtbar, was viel zu häufig verborgen bleibt und fordert uns auf, Haltung zu zeigen.
Jede dritte Frau erlebt in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Weltweit wurden im Jahr 2024 über 83.000 Frauen getötet, in 60 Prozent der Fälle durch Partner oder Familienmitglieder. Diese Zahlen sind erschütternd. Aber Zahlen allein verändern nichts. Was verändert, sind Menschen, die sich zusammentun, Verantwortung übernehmen und Räume schaffen, in denen Betroffene ernst genommen und geschützt werden.
Als Gleichstellungsbeauftragte einer Hochschule ist es mir wichtig, den Blick zu verschieben: Weg von der Frage, wie Frauen sich selbst schützen sollen, hin zu der Frage, wie wir als Gesellschaft Bedingungen gestalten, in denen Gewalt keinen Platz hat. Gewaltprävention heißt für mich: Strukturen verändern, Bewusstsein schaffen, Betroffene unterstützen, Institutionen stärken – und niemals wegsehen.
Umso bedeutender war es, diesen Tag gemeinsam zu begehen: Mit Vertreter:innen der Hochschule, der Stadt Eberswalde, des Landkreises Barnim, des Frauennetzwerks, der Lebenshilfe und vielen weiteren Engagierten. Die pinke „Bank gegen Gewalt“ der Stadt Eberswalde steht nun auf unserem Campus – als Mahnung, als Einladung, als Signal des Hinsehens.
Hilfe gibt es jederzeit – anonym, vertraulich, rund um die Uhr.
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016
www.hilfetelefon.de
Wichtig ist, nicht länger zu warten. Es gibt Wege, es gibt Unterstützung, und niemand muss allein bleiben.
Der 25. November zeigt uns jedes Jahr aufs Neue: Wir können Gewalt nicht ignorieren – aber wir können ihr gemeinsam entgegentreten. Mit Haltung, mit Wissen, mit Solidarität und mit der Überzeugung, dass eine gerechte Zukunft für Frauen keine Vision, sondern eine Aufgabe ist

Ich war bei der Pressekonferenz in Berlin dabei, als ProQuote Medien die neuen Zahlen vorgestellt hat und ich muss ehrlich sagen: Sie sind sehr bedenklich.
Zum zweiten Mal in Folge sinkt der Anteil von Frauen in journalistischen Führungspositionen. Zehn Jahre lang ging es aufwärts, jetzt geht es wieder rückwärts. Besonders deutlich ist der Einbruch bei Onlinemedien, wo Frauen gerade einmal 16,7 Prozent der Führungsrollen besetzen. Das sind die Medien, die unsere Gegenwart prägen und unsere Zukunft.
Aber auch der Regionaljournalismus zeigt ein eklatantes Ungleichgewicht:
Von 109 Chefredakteur:innen in regionalen Medien sind 86 männlich. Frauen kommen hier auf nur 22 Prozent. Das ist fatal denn gerade Regionalmedien prägen, wie Menschen Politik und Gesellschaft in ihrem unmittelbaren Umfeld wahrnehmen.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass Sabine Schicketanz, Chefredakteurin der Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN), bei der Pressekonferenz auf dem Podium saß. Potsdam ist eine positive Ausnahme und ein Beispiel dafür, wie weibliche Führung Journalismus bereichert.
Wenn Frauen in den Medien fehlen, fehlt ihr Machtteil.
Und wenn ihr Machtteil fehlt, dann fehlt uns allen etwas.
Denn:
Es fehlen Vorbilder, an denen sich junge Journalistinnen und Redakteurinnen orientieren können.
Es fehlen Perspektiven, die Geschichten anders erzählen mit Blick auf Care, soziale Gerechtigkeit, Alltagsrealitäten.
Und es fehlen Impulse, die zeigen, dass Vielfalt und Qualität zusammengehören.
Was mich besonders bewegt: Frauen fehlen überall dort, wo Deutung entsteht in Redaktionen, Chefrunden, Nachrichtenauswahl, Kommentaren. Und damit fehlen sie in den öffentlichen Bildern, in denen wir uns als Gesellschaft spiegeln.
Dabei wissen wir: Vielfalt in Führung bedeutet auch Vielfalt in der Berichterstattung.
Wenn unterschiedliche Stimmen entscheiden, worüber berichtet wird, wird Journalismus demokratischer, glaubwürdiger und zukunftsfähiger.
„Vielfalt in Führungsspitzen ist nicht nur eine Frage der Fairness, sondern auch der Qualität und Zukunftsfähigkeit unserer Medien“,
sagt Edith Heitkämper von ProQuote Medien – und sie hat recht.
Denn am Ende geht es nicht nur um Führungspositionen. Es geht um Macht, um Sichtbarkeit, um demokratische Teilhabe.
Und solange Frauen dort fehlen, wo Themen gesetzt, Perspektiven gewichtet und Wirklichkeit erzählt wird, fehlt uns eine Hälfte der Wirklichkeit selbst.
Zur Studie:
Die aktuelle Erhebung von ProQuote Medien zeigt: Der Frauenmachtanteil in den Leitmedien liegt bei nur 37,8 Prozent und sinkt. Besonders im Digitalen und im Regionaljournalismus bleibt Gleichberechtigung auf der Strecke.
Mehr Informationen: www.pro-quote.de

WO FRAUEN FÜHREN
Wie groß ist der Anteil von Frauen in Machtpositionen im Journalismus 2025?
Eine Studie von ProQuote Medien zur Geschlechterverteilung in Führungspositionen
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